Beschwerdepapst

Wer sich nicht beschwert, der lebt verkehrt! Wie beschwere ich mich richtig?

ReclaBox-Interview

Januar 9th, 2009 in Interview

Da ReclaBox am weitesten zu sein scheint beim Aufbau einer Beschwerdeseite, bot es sich an, ein Interview mit einem der Mitarbeiter dieser Seite zu führen. Peter Webb ist bei ReclaBox zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit:

BP: Was ist ReclaBox?

Webb: ReclaBox ist die erste interaktive Plattform für Beschwerden und Reklamationen. Verbraucher und Unternehmen können sich bei uns öffentlich über Probleme austauschen.

Der Ablauf ist einfach. Ein unzufriedener Kunde schreibt auf unserer Seite eine Beschwerde über ein fehlerhaftes Produkt oder mangelhaften Service. Das tut er über ein einfach auszufüllendes Formular. Danach braucht es noch drei Klicks und die Beschwerde wird von uns an das betreffende Unternehmen weitergeleitet und gleichzeitig im Internet veröffentlicht.

BP: Seit wann gibt es die Plattform?

Webb: Die Seite ist seit Anfang 2008 online.

BP: Wie stellt Ihr die Beschwerden zu?

Webb: Elektronisch per E-Mail, Fax, Anruf, SMS, Brief – also auf allen Kanälen. Wenn es sein muss, „stalken“ wir den Unternehmen richtig hinterher, bis dem Verbraucher geholfen ist. Uns wird man nicht mehr los, fast wie das Finanzamt.

Auf der anderen Seite arbeiten wir intensiv an guten Kontakten zu den CCOs der Retailkonzerne. Der Vorteil für unsere User entsteht ja auch durch die richtige Zuordnung der Beschwerde innerhalb der Konzerne.

BP: Worin liegt der Mehrwert gegenüber einer Beschwerde, die der Verbraucher direkt an das betroffene Unternehmen sendet?

Webb: Kundenanliegen werden von uns automatisch an den richtigen Ansprechpartner weitergeleitet und das sooft, bis das Unternehmen reagiert.

Jeder, der Verbrauchermagazine aus dem Fernsehen kennt, weiß, dass Unternehmen oft schneller und kulanter reagieren, wenn ein Fall an die Öffentlichkeit kommt. Anders als bei den Massenmedien kann sich bei uns jeder gleichberechtigt äussern. Das heißt, jede Beschwerde, ob echtes Drama oder Ärgernis, wird bei uns veröffentlicht.

Die Entscheidung über die Veröffentlichung treffen bei uns, auch Aufgrund der durch ReclaBox gesunkenen technischen Hemmschwelle, allein die Verbraucher. Vorgeschaltet ist natürlich eine Plausibilitätsprüfung und die Entfernung von juristisch unzulässigen, z.B. beleidigenden Äußerungen.

BP: Wie reagieren die Unternehmen?

Webb: Abhängig vom Geschäftsmodell und der Unternehmensgröße sehr unterschiedlich. Schnelle und angemessene Reaktionen kamen bis jetzt hauptsächlich von mittelständisch geführten Unternehmen.

Unternehmen, deren Geschäftsmodel zwar legal ist, aber auf Abzocke beruht, tun sich mit Beschwerden naturgemäß schwer, ob on- oder offline spielt dabei keine Rolle.

Etwas Sorgen machen uns im Augenblick die großen Markenartikler und Telekommunikationsunternehmen, da sind die Reaktionen noch nicht wie erwartet. Ein Teil dieser Unternehmen hat noch nicht verstanden, dass sich Kundenprobleme nicht mehr mit strategischer Kommunikation zudecken lassen. Verbraucher berichten von negativen Erfahrungen nicht mehr nur im beschränkten Bekanntenkreis, sondern nutzen das Internet. Die dabei den Unternehmen abverlangte Kommunikation ist gerade nicht mehr nur das einseitige Traktieren der Konsumenten mit Werbebotschaften. Ab sofort ist echte Kommunikation, mit der Beantwortung von Kritik, dem Austausch von Argumenten und Diskussion gefragt. Die oft enge Anbindung der Öffentlichkeitsarbeit an den Vorstand ist da eher hinderlich. Aber auch Organisationen lernen bekanntlich, und früher oder später werden Beschwerdeportale, aber auch die Kritik auf Blogs in den normalen Beschwerdemanagement-Prozess integriert.

BP: Wie unterscheidet Ihr Euch von den vielen Bewertungsportalen?

Webb: Der Hauptunterschied liegt in der Art des Tests. Bei den klassischen Bewertungsportalen wird ein Produkt im Nachhinein scheinbar objektiv bewertet. In vielen Fällen sind die Informationen aber zu asymmetrisch verteilt, um auch nur annähernd objektiv zu urteilen.

Bei den Beschwerden ist es anders, die sind subjektiv und wollen es auch sein. Selbst wenn ein Unternehmen bei einer Beschwerde im Recht ist, gab es zumindest ein Kommunikationsproblem, es wurden dann möglicherweise zu große Erwartungen geweckt.

Natürlich ist ReclaBox ideal, um sich vor dem Kauf bzw. Vertragsabschluss zu informieren. Wir halten nämlich auch die Unternehmensreaktion auf eine Beschwerde für einen sehr aussagekräftigen Indikator für die zu erwartende Leistung. Möglicherweise sogar für einen besseren als die von den PR-Abteilungen erstellten Produktbewertungen im Internet.

Dass es in großen Unternehmen ab und an zu Problemen kommen kann, ist selbstverständlich. Wo viele Menschen arbeiten, passieren auch Fehler. Wie dann mit Beschwerden umgegangen wird, ist aber eine Managemententscheidung und unterliegt somit der Kontrolle des Unternehmens. Eine schnelle und angemessene Reaktion stärkt sogar die Kundenbindung und ist oft günstiger als die ständige und zunehmend aufwendige Akquise von Neukunden.

BP: Wie wollen Sie Geld mit der Seite verdienen?

Webb: Die Monetarisierung beschäftigt uns im Augenblick nicht. Matthias Ehrlich von United Internet Media hat darauf hingewiesen, dass Markenartikler bei der Verteilung ihrer Budgets großen Wert auf inhaltliche Umfeldsicherheit legen (webselling 05/08 S.33). Von den Nutzern erstellte Inhalte entdecken die Marken-Verantwortlichen gerade erst als Werbeumfeld.

Von den Verbrauchern eine Gebühr zu verlangen, wie es einige US-amerikanische Seiten tun, kommt für uns trotzdem nicht infrage.

BP: Wie finanzieren Sie denn das Projekt?

Webb: Eine Gruppe von Privat-Investoren, die von der Idee überzeugt ist, finanziert das Projekt.

BP: Wie schützt Ihr Euch vor Abmahnungen?

Webb: Alle Beschwerden werden redaktionell geprüft und gegebenenfalls überarbeitet. Unwahre Tatsachenbehauptungen werden, sobald wir davon Kenntnis haben, entfernt.

Unternehmen wenden sich mit ihren oft aufdringlichen Werbebotschaften an die Öffentlichkeit. Dabei wird fast immer übertrieben und Unvorteilhaftes wie selbstverständlich ausgeblendet. Dass unzufriedene Kunden ihre Meinung dazu dann ebenfalls öffentlich äußern, ist selbstverständlich und durch Artikel 5 GG gedeckt.

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Tags: , , , , , , ,

24 Responses to “ReclaBox-Interview”

  • Frank
    April 29th, 2009 at 18:31

    Kann es ein, daß reclabox im Moment offline ist. Weiß jemand mehr dazu?

  • Amigo
    Oktober 7th, 2010 at 01:11

    Alles schön und gut, aber was nutzt einem das, wenn dann andere User verunglimpfende Kommentare unter die eigenen Beschwerden schreibt und ständig nur am herumstänkern ist. Hier müsste die Redaktion von ReclaBox entschieden rigoroser und schneller reagieren, sonst kann der Ursprung dieser Initiative - nämlich den Beschwerdeführern zu helfen - schnell ins Umgekehrte kippen.
    Ich hatte eine Beschwerde eingestellt, die u.a. von 1 User ständig mit beleidigenden Bemerkungen u. Kommentaren versehen wurde - da liest doch auch die Firma mit - so können einem gute Chancen durch solche Kommentare verdorben werden. Hier wäre die Redaktion gefragt, sofort, schnell und zügig solche beleidigenden Kommentare zu löschen und diese User dauerhaft für Kommentare zu sperren. Ich habe die Redaktion wegen Löschung angeschrieben, aber keine Reaktion!
    Ansonsten sicher keine schlechte Idee.

  • User
    Oktober 8th, 2010 at 03:24

    Ein Portal, daß man besser nicht nutzen sollte, da dort immer schwachsinnige Kommentare von irgendwelchen *superschlauen* Reclabox-Dauerusern erfolgt. Damit wird nahezu jeder Beitrag von diesen Usern beherrscht und beleidigend kommentiert. Insofern nutzt einem dieses Beschwerdeportal nichts, denn damit wird einem als Beschwerdeführer eher geschadet, als genutzt. Das scheint aber von diesen Usern wie z.B. Klabautermann, Reclaboxler-Usern gewollt, widerspricht aber absolut des hier dargestellen Sinns dieser Plattform. Solche User müssten von ReclaBox dauerhaft gesperrt werden, um den Ganzen eine Seriosität zu vermitteln.

  • ReclaBox
    Oktober 20th, 2010 at 16:08

    @Amigo & User (Oct 8, 2010) Jeder Nutzer von ReclaBox hat die Möglichkeit, Beschwerden zu schreiben ohne das diese anschließend kommentiert werden können. Dazu muss lediglich das Auswahlfeld im Beschwerde-schreiben-Formular entsprechend markiert werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Portalen entscheidet bei ReclaBox allein der Beschwerdeschreiber, ob er Beschwerden mit oder ohne Kommentarfunktion veröffentlichen möchte.

  • Hans
    Dezember 4th, 2010 at 22:19

    @Amigo & User

    Ich habe auch den Fehler gemacht und die Kommentarfunktion zugelassen.
    Sofort melden sich die von Euch erwähnten User zu Wort.
    Mit Kommentaren die in der Regel zugunsten der Firmen und Shops sind oder den Standpunkt von Inkassos wiedergeben.
    Da werden auch gern mal Sachverhalte verdreht oder Unterstellungen getätigt.
    Alles um die Beschwerdeführer als möglichst unglaubwürdig darzustellen.

    Der Gang zur Verbraucherzentrale macht da wohl mehr Sinn.

  • Thomas
    Februar 3rd, 2011 at 00:29

    Über diese Seite sollte man sich beschweren. Ein Portal zum Beschweren Hahaha… Einmal in Spiegel gucken genügt! Achso ja… Beschwerden über Reclabox auf Reclabox werden nicht einmal angenommen. Das sind Tatsachen und hoffentlich erkennen es normale Menschen. Ansonsten tummeln sich dort nur die Hardcore-Frustrierten Cholorischen Nörgler. Diese haben in Ihrem Leben sowieso nichts anderes zutun als sich nur noch überall und über jeden beschweren.

  • abc
    Juli 27th, 2011 at 07:53

    Die Redaktion der ReclaBox wurde von mir zigmal darauf hingewiesen, nur noch mit vollständiger - nachprüfbarer - Anschrift eingetragene User zu berücksichtigen bei den Kommentaren. Erfolg gleich Null! Es scheint diesen Verein gar nicht zu interessieren, ob die Antworten Schwachsinn sind oder nicht. - Ebenfalls kann man auf jeder ncoh so einfachen Seite einen “Spam-Fänger” einrichten. Auch DAS habe ich der Redaktion zigmal erklärt. Erfolg - ebenfalls gleich Null! Fazit: Hier interessiert es niemanden, ob diese Seite zur Lachnummer verkommt oder nicht. Und irgendwie kann ich gewisse Leute verstehen, die ihren albernen Senf als Kommentar abgeben, diese werden ja förmlich dazu eingeladen, da sich die Redaktion nicht darum kümmert !

  • abc
    Juli 27th, 2011 at 07:58

    Die Redaktion der ReclaBox wurde von mir zigmal darauf hingewiesen, nur noch mit vollständiger - nachprüfbarer - Anschrift eingetragene User zu berücksichtigen bei den Kommentaren. Erfolg gleich Null! Es scheint diesen Verein gar nicht zu interessieren, ob die Antworten Schwachsinn sind oder nicht. - Ebenfalls kann man auf jeder ncoh so einfachen Seite einen “Spam-Fänger” einrichten. Auch DAS habe ich der Redaktion zigmal erklärt. Erfolg - ebenfalls gleich Null! Fazit: Hier interessiert es niemanden, ob diese Seite zur Lachnummer verkommt oder nicht. Und irgendwie kann ich gewisse Leute verstehen, die ihren albernen Senf als Kommentar abgeben, diese werden ja förmlich dazu eingeladen, da sich die Redaktion nicht darum kümmert !

    Noch etwas: Oben hat sich jemand aus der Redaktion gemeldet mit dem Hinweis, man könne ja die Kommentarfunktion abstellen. SO einfach kann man es sich seitens der Redaktion natürlich auch machen. Schon mal überlegt, dass es Leute gibt, die eine vernünftige Antwort haben möchten von Personen, die ähnliche Beschwerden hatten? Da einfach zu sagen, “abstellen”, ist wohl typisch für diesen Verein.

  • KM
    Juli 28th, 2011 at 12:09

    @Thomas: Kann dem nur zustimmen. Aber auch diese Seite hier ist genauso “unglaubwürdig”, denn mehrere Kommentare von mir zu diesem Thema ReclaBox wurden zensiert und gelöscht !!!

  • abc
    Juli 28th, 2011 at 13:26

    Auch ich “durfte” diese Erfahrung machen. Mein letzter Kommentar (vorgestern) war mit dem Hinweis “Your comment is awaiting moderation” angezeigt, jedoch nicht veröffentlicht. Ich vermute Folgendes: Ich habe der ReclaBox-Redaktion den gleichen Text zukommen lassen mit dem Hinweis, dass dieser auf einer anderen Seite veröffentlicht wurde (u. a. nahm ich Bezug auf den oben angeführten albernen Hinweis seitens der RB, dass man schließlich auch die Kommentarfunktion ausstellen kann). Ich erklärte, dass dies typisch für die RB ist, sich herauszuwinden, ohne nachzudenken. Denn es soll tatsächlich auch Leute geben, denen an einer - normalen - Antwort gelegen ist, diese aber durch den feigen Hinweis (Kommentarfunktion einfach ausschalten) nicht gegeben werden kann. Ich denke mir, dass man seitens der RB “geforscht” hat, auf welcher Seite der Text noch steht und dann den “Beschwerdepapst” verdonnert hat, den Text zu löschen. ODER aber wie KM schon geschrieben hat: Diese Seite ist auch nicht ganz “koscher” und veröffentlicht nur Texte, die “angenehm” sind. Mich wundert es nur, dass der Text von “Thomas” noch Bestand hat - kopiert wurde er von mit - ebenso der jetzt von mir geschriebene und der von “KM” zum Beweis, dass sie veröffentlicht bzw. abgeschickt wurden.

  • abc
    Juli 28th, 2011 at 13:27

    Es ist zum Totlachen. Bitte sorgen Sie doch - endlich - mal dafür, dass der LETZTE Text in der Ansicht zu sehen ist. Als ich den von 13.26 abschickte, war der von gestern NICHT zu sehen. *Kopfschüttelnd*

  • ???
    Juli 30th, 2011 at 08:39

    ???

  • Help
    September 13th, 2011 at 16:53

    Kann mir irgendjemand helfen???????????????????????????????????

    Meine Freundin wollte sich gestern das Leben nehmen, um ein Harr kam sie dem Tod davon aber nur durch eine aufmerksame Nachbarin.

    Sie hat eine Beschwerde bei Reclabox reingestellt,sie wurde beleidigt, bedroht und fertig gemacht. ca. 100 Nachrichten hat sie an ReclaBox geschrieben mit der Bitte ihre Beschwerde wieder zu entfernen. KEINE REAKTION seitens ReclaBox.
    Ich weis es war nicht klug von ihr sich gleich das Leben nehmen zu wollen, aber sie hat dort Hilfe gesucht und bekam dann so etwas.

    Was sollen wir tun um die Beschwerde von ihr löschen zu lassen? Ich will ihr helfen und weis leider bald keinen Weg mehr.

    MfG

  • mar
    September 13th, 2011 at 20:13

    Man braucht sich nur mal die Seite vom 13.09.2011 anzuschauen, dann weiß man, was man von diesem Verein zu halten hat.
    Man fragt sich tatsächlich, ob der größte Idiot nun der jeweilige Kommentator oder nicht doch der Gästebuchbetreiber ist, der es nicht auf die Reihe bekommt, diesem hirnverbrannten Schwachsinn ein Ende zu bereiten.

    Diese Seite ist mittlerweile eine Plattform für Idioten, die paar Normalen Kommentatoren gehen im Wust des Schwachsinns unter.

  • Wahrheit
    September 14th, 2011 at 12:44

    Warum lsöcht ReclaBox jedes Mal die Kommentare von Amigo, User, Hans, Thomas und abc wenn man sie auf die Reclabox einstellt…..

    Etwas zu verheimlichen und zu verbergen?
    Ein Mensch wäre wegen ReclaBox beinahe gestorben,da sie beleidigt und bedroht wurde nachdem sie ihre Beschwerde eingestellt hat und es kommt von denen ihrer Seite keinerlei Reaktion diesbezüglich, aber solche Kommentare immer wieder löschen.

    Mal sehen wie lange dies hier steht,das von gestern haben sie ja auch entfernen lassen

  • mar
    September 14th, 2011 at 15:10

    Am 14.09. wurde unter der Überschrift “Brötchendiebstahl fälschlich unterstellt und angezeigt!” eine Beschwerde eingereicht.

    Darauf wurden zwei Antworten von “normalen Menschen” gegeben. Und sofort danach geht es wie bereits gestern wieder los mit hineinkopierten Kommentaren aus einer anderen Internet-Seite. DAS ist abermals der gesondertem Mail der Redaktion gemeldet worden - Ergebnis : Nichts ! Es interessiert die Leute von der Redaktion der RB einen feuchten Kehrricht, ob irgendwelche Idioten die RB zur Kleinkindergarten-Spielwiese nutzen - soweit zur angeblichen Seriosität!

  • noch einmal
    September 25th, 2011 at 17:45

    Was man von der sog. Seriosität der ReclaBox zu halten hat, zeigen die beiden untenstehenden “Beschwerden” einer Person (Pseudonym: Giuseppe Gorgonzola), die den ReclaBox-Lesern UND der Redaktion bestens bekannt ist. Hier merkt schon ein Schulkind, dass es sich um einen “Fake” handelt. Jedoch interessiert das die Redaktion nicht im mindesten, denn trotz mehrfacher Meldung als “Regelverstoß” wurden beide “Beschwerden” nicht gelöscht. Dafür jedoch einige darauf Bezug nehmende Kommentare.

    24.09.2011 | 01:19
    von Giuseppe Gorgonzola
    ST.-ELISABETHEN-KRANKENHAUS (LÖRRACH)
    Von der Physiotherapeutin drangsaliert worden

    Ende August musste ich mich einem operativen Eingriff im St. -Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach unterziehen.
    Einen Tag nach der Operation wurde ich von Frau G. vom Reha-Vita-Gesundheitszentrum, das der Klinik angeschlossen ist, jäh aus meinem Mittagsschlaf gerissen! Frau G. machte gleich klar, dass sie keinen Widerspruch dulde und ich mich ihr bedingungslos zu unterwerfen habe. Ich solle nun mal hochkommen und mit ihr durch die Gegend latschen, angeblich wegen Trombose.
    Mein Einwand, dass ich ja noch mit den Infusionen “verkabelt” bin, wurde schlichtweg ignoriert. Also musste ich nun unter Aufsicht zusammen mit dem fahrbaren Ständer, an dem die Beutel mit den Infusionslösungen hingen, meine Runden drehen. Dabei trieb mich Frau G. auch in rüder Manier an, es sei ihr zu langsam, ich solle mal einen Zahn zulegen.
    Ich war froh, als ich wieder im Bett war und mich meinem Regenerationsschlaf widmen konnte. Frau G. hat währenddessen natürlich noch weitere Patienten drangsaliert.
    Eine Unverfrorenheit sondergleichen! Unmöglich, was sich manche Leute herausnehmen! Das nächste Mal möchte ich vorher gefragt werden, ob ich die Dienste einer/s Physiotherapeutin/en überhaupt in Anspruch nehmen will. So wie das hier abgelaufen ist, kann ich dankend darauf verzichten!

    Meine Forderung: Physiotharapeuten schulen, wie man mit gesundheitlich angeschlagenen Patienten richtig umzugehen hat!

    24.09.2011 | 00:46
    von Giuseppe Gorgonzola
    KREISKRANKENHAUS LÖRRACH (SCHOPFHEIM)
    Drei Tage nur Standardmahlzeiten

    Ende Juli hielt ich mich im Kreiskrankenhaus Schopfheim auf. Als Privatpatient habe ich in der Regel auch eine erweiterte Auswahl an täglichen Mahlzeiten.
    Am Samstag, den 23.07, wurde die Regel allerdings gebrochen. Die Dame, die die Essenswünsche aufnahm, erklärte mir, dass sie die Bestellungen wegen einem Computerdefekt nicht eingeben könne (so etwas muss ja auch immer am Wochenende passieren! ). Ich müsse daher mit dem Standardessen vorlieb nehmen. Nebenbei bemerkt, das Essen kommt von außerhalb, wird also nicht im Krankenhaus selber zubereitet.
    Da sich niemand über’s Wochenende bequemte, den Computerdefekt zu beheben, musste ich auch am Sonntag und Montag auf meine Wahlleistung verzichten. Erst am Dienstag konnten die Mahlzeiten wieder gewählt werden.
    Also ich finde das unerhört! Es ist ja schön und gut, dass selbst eine Essensbestellung computerisiert abläuft, aber dann sollten auch Vorkehrungen getroffen werden, falls es mal mit dem Computer nicht klappt.
    Ich habe zwar die dicke Rechnung ohne Widerspruch meiner Krankenkasse weitergereicht, aber wenn ich es im Nachhinein bedenke, waren die drei Tage Standardessen für das Krankenhaus doch einfach verdientes Geld ich ich war der Leidtragende!

    Meine Forderung: Meiner Krankenkasse eine Gutschrift ausstellen!

  • noch einmal
    September 27th, 2011 at 21:54

    Ein wunderbarer und bestens passender Kommentar unter Webutation, der genau das aussagt, was ich auch bestätigen kann. Die Unfähigkeit der MultiMania-Redaktion ist über “ReclaBox” gemeldet worden und dieser untenstehende Kommentar ist ebenfalls in diversen anderen Foren veröffentlicht.
    Das soll als Warnung für jeden dienen, der sich bei diesem Verein eine HP einrichten will…..

    Nutzlos

    Absolut unzuverlässiger Support, jede Seite, die hochgeladen wird, ist – sofern die überhaupt funktioniert – mit Unmengen an script code zugemüllt, der 3 pop-up Fenster mindestens erzeugt, und manches Mal den Quellcode selbst beschädigt.
    FTP-Zugang ist seit Monaten nicht erreichbar für einen Großteil der Mitglieder, im Forum selbst erfolgt etwa 1 Mal… Mehr zeigen im Monat oder alle 2 Monate eine Information im Sinne von “Alle Probleme wurden bereinigt, es waren lediglich einige wenige Mitglieder betroffen, für die jetzt wieder alles tadellos funktioniert”, was eine bewusste Lüge ist, da sich im Abstand von einigen Tagen oder Wochen nach solchen Verlautbarungen immer Leute melden, bei denen angesprochenes Problem eben nicht behoben werden konnte.
    Die Information, sich bei Problemen an eine der beiden Mail-Adressen zu wenden, ist unbrauchbar, da über keine der beiden jemals eine Antwort erfolgt, was die absolute Unzulänglichkeit des Support-Personals nahelegt.

    Mit so gut wie allen Diensten, die über multimania – vormals lycos – angeboten werden, gibt es massive Probleme, angefangen von komplett fehlender Funktinonalität bis hin zu Löschung und Korrumpierung sämtlicher Dateien nach erfolgtem Upload mit ebendiesen Diensten.
    FTP und webbuilder sind wesentlich davon betroffen; php wird erst gar nicht so weit unterstützt, dass darüber Aussagen welcher Art auch immer getroffen werden könnten.

    Nicht von den vergleichsweise wenigen Forenbeiträgen täuschen lassen: neben den Mitgliedern, die sich nicht einloggen können im Forum, weil es auch damit Probleme gibt, sind Unmengen an gleichartigen Beschwerden wie sie jetzt über FTP- und andere Probleme zu finden sind, durch das Löschen des alten und den Umstieg auf das neue Forum “verlorengegangen” und damit sehr viel Kritik an multimania.

    Der Webmaster-channel ist nichts anderes als ein Mirror des alten lycos-Services (nicht einmal die Links wurden angepasst und laufen alle noch auf lycos!!!), die letzte Neuigkeit durch die betreiber der Seite datiert auf über ein Jahr zurück.

    Fazit: NIEMALS multimania wählen geschweige denn den Hauch einer Chance geben; ein Gratiswebhoster, der nicht einmal den korrekten Upload von Dateien garantieren kann und gegebebenfalls bei Problemen, wie es sie zahlreicher und vielfältiger kaum mehr geben kann, nicht einmal einen einzigen Finger rührt und somit die Dienstleistung “Support” Lügen straft, kostet mehr (Nerven!) als jeder andere Webhost dieser Welt verlangen könnte.
    Dies versteht sich im Übrigen nicht als Werbung für bezahlte Anbieter, sondern als Warnung, sich spezifisch mit multimania (sowohl co.uk als auch de) abzugeben; die motivation hinter dieser vernichtenden Ver/Beurteilung ist ausschließlich in dem Frust, der nach monatelanger Wartezeit auf IRGENDEINE Reaktion seitens des Supports entstand, zu suchen. Eigeninitiative bringt hierbei gar nichts, da wie beschrieben für dieses Bestreben zumindest EINE Dienstleistung korrekt funktionieren hätte müssen. Erfahrung mit dem Betreiber hatte ich jahrelang, es gab bereits wochenlange Ausfälle von FTP-Services und ähnlichem, aber die kontinuierliche Abnahme jeglicher Einflussnahme auf die eigenen hochgeladenen Projekte durch mittlerweile monatelange Nicht-Erreichbarkeit solch essentieller Sachen wie FTP oder Webbuilder ist einzig und allein lächerlich und kann durch kein “was soll man sich von einem Gratis-Anbieter schon erwarten” seiner Gültigkeit beraubt werden.
    von Anonymous am May 15, 2011

  • def
    September 28th, 2011 at 18:31

    Leute! Sehr vielen wurde über Reclabox geholfen, u.a. auch mir! Ebenso habe auch ich einen nicht zielführenden Kommentar abschmettern müssen. Wenn die Beschwerde in der Sache stimmig ist, macht das aber absolut nichts aus, außer dass man sich ein bischen ärgert. Ich werde einfach das nächste Mal die Kommentarfunktion ausschalten und fertig!

  • ???
    September 29th, 2011 at 08:02

    ??????

  • Kopfschüttelnder RB-Kunde
    Oktober 22nd, 2011 at 13:04

    Na, da habe ich auch mal einen wunderbaren Beweis für – tja, wofür eigentlich? Ich würde sagen, für die absolute Unfähigkeit der RB-Redaktion, ihren Job zu machen…..
    Ich habe heute, am 22.10., gegen 12:25 Uhr, folgende Beschwerde abgeschickt:
    —————————————————————

    “Ja ist denn schon wieder Halloween?” möchte man fast fragen…
    Ich habe heute eine Packung Melitta-Cappuccino Classico geöffnet. Inhaltsangabe: 10 % mehr - nur für kurze Zeit. Bedeutet: Insgesamt 440 Gramm Pulver.
    Diese Packung habe ich nun in eine leere Dose (Onko Cappuccino) umgefüllt, welche mit 400 Gramm ausgezeichnet ist.
    Und nun kommt das große Fragezeichen: Die volle 440 Gramm-Packung Melitta-Pulver passte komplett in die 400 Gramm-Dose von Onko. Und es blieb sogar noch gut 1 cm “Luft” unterm Rand. [Beides, Verpackung und Dose, werden zur Sicherheit aufbewahrt].
    Da fragt man sich doch, ob sich das Melitta-Cappuccino-Pulver in der luftdicht verschlossenen Verpackung verdünnisiert, so dass im Endeffekt höchstens 380 Gramm beim Umschütten vorhanden waren? Spuk? Geister? Halloween?
    Oder ganz einfach nur Betrug am Kunden?
    ————————————

    Nachdem nach fast einer halben Stunde noch kein Benachrichtigungsmail bei mir eingegangen ist zur Freischaltung der Beschwerde, habe ich eine Erinnerung an die RB geschickt:
    —————————————————————
    Frage an die RB bzgl. nicht veröffentlichter Beschwerde

    Wieso bekomme ich keine Antwort auf mein Mail-Postfach bzgl. der Veröffentlichung meiner vor ca. 25 Minuten abgeschickten Beschwerde!
    Da “der Text hier angeblich zu kurz ist”, folgen jetzt irgendwelche Hyroglyphen.
    ammmrm rmrmrenenerl rptitutuzuut, redlrlrjtugfjdgh dfjgfdhdfgui r isdfhrutrhkteu jrrhhrththte jjiefherthturtreugt ölioeurhjtrhrur. rutlietoerih
    Meine Forderung: Aooeriuerit eieurtiortu fnbbbbrbbrbr

    —————————————————————————-

    Und keine 5 Sekunden spätger ist diese ERINNERUNG auf der RB-Seite veröffentlicht ??????

    Meine Meinung dazu:
    ______________________________________________________________

    Na toll - hier sieht man mal wieder, was die Redaktion für einen Mumpitz veranstaltet.

    Ich habe vor ca. einer halben Stunde eine Beschwerde zur Veröffentlichung abgeschickt, zu der ich jedoch kein Mail zur Veröffentlichung erhielt.

    Während diese “richtige” Beschwerde bis jetzt noch nicht veröffentlicht werden konnte (wie geagt, kein Re-Mail seitens der RB), wird meine Erinnerung an die RB innerhalb von 5 Sekunden veröffentlicht…..

    Wer da am anderen Ende sitzt. scheint wirklich am falschen Platz zu sein !

  • Kopfschüttelnder RB-Kunde
    Oktober 22nd, 2011 at 13:23

    und da bin ich schon wieder:

    Soeben erhalte ich ein Mail von der Redaktion, wo es u. a. folgendermaßen heißt:

    “….Leider enthielt Ihre Beschwerde Formulierungen, die nicht im Rahmen unserer Nutzungsbedingungen liegen. Deshalb haben Sie auch keine Email mit Verifizierungslink erhalten.

    Wir haben die Formulierungen in der Beschwerde vor der Veröffentlichung abgeändert/entschärft. Wir bitten diesbezüglich um Ihr Verständnis. …..”

    Das jedoch trifft auf kein einziges Wort, ja nicht mal auf einen einzigen Buchstaben meiner ursprünglichen Beschwerde zu.
    Diese wurde mit genau dem gleichen Wortlaut veröffentlicht, wie ich sie abgeschickt habe, also wurde nirgendwo etwas seitens der Redaktion abgeändert oder “entschärft”.

    Nun kann man sich wieder mal Gedanken um die “Fähigkeit” des RB-Mitarbeiters machen……

  • Mitleser
    Dezember 1st, 2011 at 13:43

    Jetzt wird auf einer BESCHWERDE-Seite schon eine Anzeige “geschaltet” bzw. Werbung gemacht:

    (FONDBASIERTE) RENTENVERSICHERUNG
    Armut im Alter!

    Für eine TV-Reportage im öffentlich-rechtlichen Fernsehen suche ich Rentner, vorzugsweise aus Nordrhein-Westfalen, die viele Jahre lang in eine private Altersvorsorge (z. B. fondbasierte Rentenversicherung) eingezahlt haben und jetzt enttäuscht und verärgert über die nur sehr geringe Auszahlung sind. Welche Erwartungen hatten Sie und welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Bitte erzählen Sie mir Ihre Geschichte!
    Ich freue mich, von Ihnen zu hören. Die Teilnahme an der Sendung wird vergütet.
    Sonja Sch.
    Casting
    wellenreiter.tv gmbh

    usw.

    Trotz Regelverstoßmeldung wird dies nicht gelöscht. Danke, RB, für die “Seriosität”.

  • Mitleser
    Dezember 8th, 2011 at 08:42

    Untenstehendes wurde mehrfach als Regelverstoß gemeldet (Schulmeisterei, gehört nicht als Kommentar auf eine Beschwerde veröffentlicht). Keine Reaktion, Text wird beibehalten. Sehr “seriös”……

    07.12.2011 | 18:22
    von Erzieher |
    Sehr beliebter Fehler: Packet
    richtige Schreibweise: Paket

    Das Substantiv Paket ist seit dem 16. Jahrhundert bezeugt und ist entlehnt aus dem französischen paquet.
    Im Gegensatz zum Verb packen wird Paket mit einfachem k geschrieben. Lediglich der englische, in der EDV-Sprache geläufige Fachausdruck Packet (sprich: “Päckett”) für “Datenpaket” schreibt sich mit ck

Leave a Reply